Fantasy


#3 Wilde Träume

Im gleichen Moment als er seine Augen öffnete, spürte er die Kälte. Weißes Licht blendete ihn und ließ es nur langsam zu, dass sich seine Pupillen an die Umgebung gewöhnten. Allmählich konnte er die Umrisse einiger Tannen und die Uferlinie der Küste erkennen. Erik blickte hinab und strich mit einem Fuß über den Boden. Unter der dünnen Schneeschicht glänzte massives, blaues Eis.

Der Junge stand allein am Ufer eines großen Sees.

Eine Windböe traf ihn hart und wirbelte den Schnee um ihn herum auf.  Er begann zu zittern und wollte sich gerade umdrehen, als er etwas Feuchtes an seinem Arm spürte. Erik sah hinab und machte vor Schreck einen Satz zurück.

mehr lesen 0 Kommentare

#2 Eine ungewöhnliche Begegnung

Martin erwachte schweißgebadet, draußen tobte ein fürchterliches Gewitter. Es rüttelte an den Fenstern, dass sie nur so knackten und knarzten. Furchtbar müde drehte er sich im Bett um und zog sich die Decke bis unters Kinn. Nicht mehr lange und er würde aufstehen müssen. Nach wenigen Augenblicken aber, war er wieder eingeschlafen und begann zu träumen.

mehr lesen 1 Kommentare

#1 Der Drache und des Mädchens Schuhe

Vor Zeiten war einmal ein Drachenpaar, es lebte tief in den Bergen, in mitten der Felsen auf einem kleinen Vorsprung.

Sie liebten sich so innig, dass bald daraus ein Kind hervor ging.

Das große Ei lag in ihrem Nest, schnell wuchs es heran. Nach sieben Tagen schlüpfte endlich der kleine Drache heraus und zeigte sich der Welt.

Seine Eltern waren so glücklich, dass sie mit ihrem Freudenfeuer den Himmel über ihnen rot färbten. Der Himmel funkelte in den schönsten Rottönen die es gab und verzauberte jeden, der es sah.

Die bis dahin farblosen Schuppen des kleinen Drachen färbten sich an diesem Abend rot.

Seine Eltern waren überglücklich, er war eine Zierde ihrer Rasse.

mehr lesen 3 Kommentare